Coca-Cola-Allianz solidarisch mit Streikenden in Südafrika

„Die Forderung der südafrikanischen Lebensmittelarbeitergewerkschaft FAWU, gute und reguläre Arbeitsplätze bei Coca-Cola ABI in Südafrika zu erhalten und zu schaffen, ist vernünftig und gerecht. […] Das Management muss in ernsthafte Gespräche darüber einwilligen und darf die Streikenden nicht verfolgen“ lautet es in einer Resolution des Lenkungsausschusses der internationalen Coca-Cola-Allianz der IUL (engl.: IUF), die am 4./5. Februar 2010 in Genf verabschiedet wurde. Bei dem seit sieben Wochen andauernden Streik geht es um Lohnerhöhungen und Begrenzung von Leiharbeit.

 

Weitere Themen waren unter anderem die Mitgliedergewinnung („Organising“), die Verbesserung des Informationsaustauschs, der Aufbau eines gewerkschaftlichen Netzwerkes bei Pepsi-Cola, aber auch die Durchsetzung gewerkschaftlicher Rechte in verschiedenen Ländern. Johan Botella, Gesamtbetriebsratsvorsitzender bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG, berichtete über die schwierigen Tarifverhandlungen in Deutschland.

 

Die Internationale Allianz der Coca-Cola-Gewerkschaften wurde 2008 im Bildungszentrum Oberjosbach (BZO) gegründet. In ihr sind 56 Gewerkschaften zusammengeschlossen. Info: www.iuf.org/ccww

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